Montag, 16. August 2010

Das Problem mit den Kopftuchträgerinnen...

... ist der Umstand, dass diese ein Kopftuch tragen. Und wenn man diese widerspenstigen Kopftuchträgerinnen bittet, ihr Corpus Delicti abzulegen, dann weigern sie sich dreist und schlicht. Ein Problem das alle Nichtkopftuchträgerinnen nicht verursachen!

Auf diese sinnige Erkenntnis ist der Bildungsdirektor von St. Gallen Stefan Kölliker gekommen und schämt sich in keinerlei beobachtbarer Weise diesen Gehirnschluckauf auch noch in der 20 Minuten kundzutun. Aber Kölliker ist als SVP-Mitglied (so was wie die schweizer Entsprechung zur CSU auf Speed) natürlich auch Experte für den gelebten Islam und als solcher weiß er ganz genau, welche religiöse Bedeutung das Kopftuch hat:
Kölliker: Das Kopftuch ist kein religiöses Symbol.

Quelle: 20 Minuten (Printausgabe vom 6.8.2010)
In Umfragen geben allerdings fast alle Kopftuchträgerinnen als Grund für ihr Kopftuchgetrage religiöse Verpflichtung an. Entweder lügen also diese Kopftuchträgerinnen in den Umfragen oder sie wissen schlicht nichts über ihre eigene Religion. Aber was soll man von Kopftuchträgerinnen auch schon anderes erwarten, nicht wahr Kölliker?

Jedenfalls liegt für Kölliker die Lösung des Kopftuchträgerinnenproblems auf der Hand.
Kölliker: Ein Kopftuchverbot würde die Integration fördern.
Ach so. Der Verbot von religiösen Symbolen, von denen nur behauptet wird, dass diese religiöse Symbole darstellten, in Wirklichkeit aber eben keine sind, fördert die Integration. Gut zu wissen.

Ich lebe übrigens als atheistischer Einwanderer in der Schweiz und bisher konnte mir noch keiner die Bibelstelle zeigen, in der Kirchturmglockengeläut gefordert wird. Kölliker? Sie wissen was zu tun ist!

Kommentare:

  1. Die große Masse Muslime plappert einfach nach, was ihnen gesagt wird, egal wie unlogisch es ist!

    Ich habe fast ein Jahr in Syrien Arabisch gelernt, teilweise auf einer Schule, die auch viele religiöse Muslime besuchen.

    Eigenes Denken wird da systematisch unterdrückt. Ein guter Muslime wiederholt einfach, was man ihn sagt.

    "Islam ist Frieden" ist so ein Satz, der immer wieder hirnlos wiederholt wird, obwohl das Gegenteil offensichtlich ist.

    Wahr ist, was der Islam sagt, der Mensch hat keine eigene Erkenntnisfähigkeit! Das ist eine der fundamentalen Lehren des orthodoxen Islams, das gibts in anderen Religionen nicht.

    Wer das mal kapiert hat, hat schon ne Menge vom Islam kapiert.

    Zwangsehe für Neunjährige, kein Lebensrecht für Polytheisten und Atheisten - wenn Allah es so befohlen hat, kann der Mensch das nicht kritisieren.

    Kopftuchpflicht oder sogar Burka - wenn Allah befiehlt unterwirft sich der Muslim. Das ist die Zentralaussage des Islams und die Zentralaussage des Kopftuchs.

    Gut und böse gibt im Islam nicht, danach fragt der orthodoxe Moslem nicht, es gilt allein "haram" und "halal", also verboten und erlaubt.

    Wieso das eine "haram" und das andere "halal" ist, danach zu fragen ist schon gotteslästerlich.

    Islam bedeutet die unreflektierte Unterwerfung unter die Regeln des Islams.

    Das ist das gefährliche, ja teuflische an diesem faschistoiden System, das im Gewande der Religion daherkommt.

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  2. @Marti

    Ich bin mir nicht sicher, wie das ganze im Kontext dieses Beitrags passen soll. Sollte man deswegen Kopftücher an Schulen verbieten?

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  3. Pauschal gesehen symbolisiert das muslimische Kopftuch die oben erwähnte unreflektierte Gedankenwelt der Trägerin und ist zudem ein Symbol der Abgrenzung sowohl zwischen den Religionen an sich als auch ganz banal zwischen Männern und Frauen. Man sollte nicht vergessen, dass "religiös" und "politisch" sich im Islam durchaus überschneiden.

    Vor diesem Hintergrund halte ich es eigentlich schon für begründet, das Kopftuch zumindest beim Lehrpersonal zu unterbinden.

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