Freitag, 4. Dezember 2009

Warum, liebe Schweiz? Warum nur?

Natürlich kann man sich verwundert fragen, warum die Schweizer den Neubau von Minaretten letzten Sonntag verboten haben. Um diese Frage zu klären, hat Lukas Reimann, jüngstes Mitglied des schweizer Nationalrates  (das Parlament der Schweiz) und der Schweizerischen Volkspartei  (steckt drin, wonach es klingt) dem Deutschlandfunk ein wirklich bemerkenswertes und erhellendes Interview gegeben. Dieses möchte ich im folgendem ausschnittsweise zitieren und lasse es mir natürlich nicht nehmen, auf die besonders relevanten Argumente einzugehen.
Deutschlandradio: Was wollten Sie bezwecken?

Reimann: Wir wollten mit der Initiative ein Zeichen setzen gegen islamische Machtsymbole, aber für ein friedliches Miteinander, für die Menschenrechte, für die Grundrechte, die ja hier gelten. Aber an diese sollen sich bitte die Einwanderer halten, die hier leben wollen.
Minarette sind also islamische Machtsymbole und wenn man diese verbietet, setzt man ein Zeichen für die Menschenrechte.
Deutschlandradio: Und das tun die Einwanderer bislang nicht?

Reimann: Also es gab und gibt viele Probleme mit nicht integrationswilligen Einwanderen hier in der Schweiz, die einfach immer nur Forderungen stellen. Sie möchten eine offiziell anerkannte Religion werden. Sie möchte Minarette bauen. Sie möchten am Sportunterricht nicht teilnehmen. Sie lehnen unsere Weihnachtsfeiern ab und das gibt dann eben dementsprechend Integrationsprobleme.*
Anerkannt zu werden, Türmchen bauen zu wollen und körperliche Trägheit geht ja noch. Aber bei Weihnachtsfeiern hört der Spaß wirklich auf. Nur wer sich auf der betrieblichen Jesusgeburtstagsfeier bis zum Anschlag die Kante gibt und dann die Sekräterin auf dem Kopierer durchnudelt, will hier leben. Der Rest hat ganz offensichtlich ein Integrationsproblem.
Deutschlandradio: Also wer in der Schweiz Bürger ist und mitwohnen und mitarbeiten möchte, der muss sich auch anpassen.

Reimann: Auf jeden Fall. Ja. Wobei mir ist schon wichtig zu betonen, dass für die Muslime weiterhin die gleichen Rechte und Pflichten gelten wie für die Schweizer auch. Also... ein Muslim hat in der Schweiz weiterhin das Recht eine Moschee zu bauen, seinen Glauben frei  auszüben. Aber er kann keine Minaretttürme bauen.
Es gelten also die gleichen Rechte für alle. Schweizer und Muslime. Nur sind die Christen eben einen Hauch gleicher.
Deutschlandradio: Viele Kritiker sagen ja jetzt - Herr Reimann, dass werfen sie Ihnen auch persönlich vor: Keine Religionsfreiheit für Muslime [unverständlich] in der Schweiz.

Reimann: Also wir sind immer und waren auch immer für die Religionsfreiheit aller Religionen - auch für die Muslime und das Minarett ist ja nicht Bestandteil der Religionsausübung. Das Minarett kommt im Koran nirgendwo vor. Es gibt tausende von Moscheen in arabischen Ländern ohne Minarett. Das ist vielmehr ein Symbol - eben auch ein politisches Symbol und nicht nur ein religiöses Symbol. Genau darum haben wir das Minarett abgelehnt.
Hohe Türme an Gotteshäuser sind also nur erlaubt, wenn die Türme in den entsprechenden "heiligen" Texten erwähnt werden. Wow, sind die Wände bei Reimann durchsichtig und, wow, hat der viele und große Steine...
Deutschlandradio: Aber die Mehrheit eine Landes bestimmt - dass sehen Sie ja jetzt so - wie ein Gotteshaus in der Architektur auszusehen hat.

Reimann: Nein, wir bestimmen einfach, dass wir keine Minarette in der Schweiz wollen und auch schlussendlich dann den Muezzin nicht, der den Ausruf macht. Die Schweiz ist ja ein sehr multikulturelles Land mit einem hohem Ausländeranteil und da ist es ganz entscheidend, dass es klare Regeln gibt: Unter welchen Bedingungen man zusammenleben will.
Niemand hat die Absicht zu bestimmen wie Gotteshäuser auszusehen haben. Nur rund dürfen die Türme nicht sein und das muss auch jeder wissen, weil die Gesellschaft sonst im Chaos versinkt. Eckig! Hört Ihr? Eckig!



* Das hat Reimann wirklich so gesagt. Wortwörtlich! Ehrlich! Prüft es selbst nach!

Kommentare:

  1. Was hast du denn, ist doch gleiches Recht für alle: Muslime dürfen keine Minarette bauen, und Christen dürfen auch keine Minarette bauen.
    Für die Verwendung von arabischen Ziffern - z.B. für Nummernkonten - sind sich die Eidgenossen aber wohl nicht zu schade.

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  2. *HandaufdieStirnklatscht* Ach, Mist. Das hatte ich garnicht bedacht. :D

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  3. Keine führende Industrienation im globalen Wettbewerb von Wissen und Leistung kann sich Islamismus erlauben und dabei den hohen Lebensstandard halten, abgesehen von Randgruppen des religiösen Querulantentums. Moderne Errungenschaften wie etwa Kunst, Renten, Eigenheim, Transportwesen, Kommunikation, Wissenschaft, gleiches Recht und ähnliches gehen unter, wenn wir nicht durch Forschung, Fleiß und Produktivität das notwendige Bruttosozialprodukt schaffen und verteilen. Islamische Nationen akzeptieren keinerlei demokratische Strukturen, das Clan-System wird lokal von einem totalitären Boss geleitet, der scheffelt und betrügt was nur möglich ist. Solche lukrative Positionen werden durch Betrug und Gewalt verteidigt und vererbt.

    In den modernen Industrienationen nehmen 75–90% der arbeitsfähigen Frauen am Produktionsprozess teil, in islamischen Nationen ist es 0-5%. Nach dem statistischen Jahrbuch 2009 sind 43% der BRD-Bürger berufstätig, 23% sind Männer und 20% Frauen. Vom BIP von 2492 € Milliarden entfallen 1.225 € Milliarden auf Arbeitsentgelte, die Frauen verdienen 550 € Milliarden im Jahr. Neben der Produktivität geht auch ein großes intellektuelles Potential verloren. Die Frau als polygame Gebärmaschine und Mensch 2.ter Klasse ohne Rechte erzeugt ein Bevölkerungswachstum von über 3% oder Verdoppelung etwa alle 25 Jahre, das weder zu ernähren noch mit moderner Infrastruktur zu versorgen ist. Das soziales System der BRD leistet monetär und sachlich 606 € Millionen im Jahr, davon würden ohne Frauen 270 € Millionen wegfallen.

    Das Sozialsystem kollabiert finanziell, der Lebensstandard sinkt auf bettelarm für alle. Alle Parallelgesellschaften haben ähnliche Tendenzen, aber keine ist so konsequent rückständig in einem archaischen Kult wie der Islam und verweigert jede Anpassung und Modernisierung. Die islamischen Teile der Welt mit Afrika und Asien produzieren nach EUROSTAT bis 2060 zusätzlich 2,5 Milliarden Menschen, wo schon heute 2 Milliarden krass unterversorgt sind ohne über akzeptable Infrastruktur zu verfügen. Keine innovative große Industrie in Rohmaterialveredlung, Transportwesen, Elektrotechnik, Elektronik, Kommunikation, Chemie, Biotechnik usw. ist in einer überwiegend islamischen Gesellschaft entstanden und/oder durch Wissen gewachsen. In den Fasten- und Pilgermonaten sind Islamisten im Leistungssport und in industrieller Arbeit nicht einsetzbar, eine rentable Produktivität ist undenkbar.

    Während ein kleines Land wie Südkorea von 1990 – 1999 etwa 17.000 Patente anmeldet, schafft das islamische Ägypten mit etwa 72 Millionen Einwohnern auf zehnfacher Fläche bei 50% Analphabetismus ganze 77 Patente. Eine kleine Firma in Eisenach, die Leuchtkörper für VW herstellt, meldet nach der Wende 125 Patente an. Vorrangig islamisch geprägte Nationen sind extrem bildungsfeindlich, verharren auf dem Steinzeitkult des Korans und rangieren auf den untersten Plätzen im Wettbewerb der Nationen. Wissen ist Macht – nichts wissen macht auch nichts - sagte der Mufti und liest einen Vers aus dem Koran. In Afghanistan sind etwa 90% der Mullahs Analphabeten, ihr Problem ist den Koran richtig rum zu halten damit es keiner merkt.

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  4. Irgendwie kommt mir dieser Kommentar bekannt vor. Hast Du den nicht schon in einem andern Blog gepostet, emporda? Wie auch immer...

    Ich versteh nicht ganz, warum Du auf die wohlbekannten und gesellschaftlich verheerenden Auswirkungen des staatlich verordneten Islam im Kontext des Minarettverbotes hinweist. Meinst Du, dass Minarette zur Islamisierung der schweizer Gesellschaft führen könnten?

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