Samstag, 29. August 2009

Gehirnwäsche Xtreme erfolgreich

Die Ankunft des westafrikanischen Landes Mali in die Moderne ist knapp vor der Ziellinie gescheitert. Wie berichtet hatte das Parlament ein Gesetz verschiedet, dass die Rechte der Frauen in der Ehe stärken sollte.
Das Gesetz sah größere Rechte der Frauen vor allem in der Ehe vor, darunter die Gleichstellung von Mann und Frau, die sich gegenseitig zu achten hätten. Frauen seien nicht länger verpflichtet, ihrem Ehemann untertan zu sein. Auch sollten Ehefrauen und Töchter erstmals das Recht erhalten, nach dem Tod des Mannes dessen Eigentum zu erben.

Quellen: nn-online.de, Atheist Media Blog
Wie damals in diesem Blog nicht berichtet, musste das Gesetz noch vom Präsidenten Amadou Toumani Touré unterzeichnet werden. Dieser knickte aber nun vor den massiven Protesten seiner muslimischen Mitbürger ein und gab das Gesetz mit dem Hinweis auf die "nationale Einheit" zur Überarbeitung an das Parlament zurück.

- statt das Gesetz mit dem vollkommen Offensichtlichen zu begründen. Das Gesetz stärkt die Rechte der Frau, macht diese aber nicht zur Pflicht. Wenn die Menschen nach den moralischen Vorstellung ihrer Religion leben wollen, dann könnten sie das weiterhin tun. Warum muss man also die Rechte der Menschen, die das eben nicht wollen, radikal einschränken?

Das ist genau der gleiche Mist, den die religiösen mit den Themen Abtreibung und Gleichstellung von homosexuellen Paaren betreiben. Ihr seit gegen Abtreibung? Dann treibt nicht ab und verschont den Rest der Welt mit euren unbegründeten, weil beliebig definierten Moralvorstellungen.

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